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Private Vorsorge ist dringend geboten

Zum Jahrtausendwechsel wurde in Deutschland massiv über die Zukunft der gesetzlichen Altersvorsorge diskutiert. Innerhalb von 50 Jahren seit Auflage der gesetzlichen Rentenversicherung hatten sich die Rahmenbedingungen erheblich verändert. Während ein Pensionär in den 50er Jahren eine durchschnittliche Rentenbezugsphase von 10 Jahren hatte, konnten die Rentner zum Ende des 20. Jahrhunderts bereits 18 Jahre lang noch ihre Bezüge geniessen. Zugleich hat sich der Anspruch auf das Absicherungsniveau deutlich verlagert. Nach dem Krieg war jeder Rentner bereit, im Alter den Gürtel enger zu schnallen und mit weniger Geld auszukommen, als in der aktiven Arbeitsphase. Die Unterstützung durch die Kinder war eine unausgesprochene Selbstverständlichkeit. Ein halbes Jahrhundert später erwarten Rentner, dass sie im Alter ihr Leben geniessen können und dass sie ihren Lebensstandard mindestens gleich halten können. Anstatt auf die Unterstützung der Kinder zu setzen, wollen viele Rentner lieber ihren Enkelkindern noch etwas Gutes tun. Allein diese beiden Faktoren führten schon zu der Erkenntnis, dass es einer Reform der Altersvorsorge bedurfte, die Kürzungen in der gesetzlichen Rente zur Folge hatten. Verschärfend kam hinzu, dass Deutschland zudem noch überaltert und im Jahr 2030 auf einen Rentner weniger als 2 Beitragszahler kommen werden.

In der Zwickmühle zwischen sinkenden Beitragszahlern und steigenden Ansprüchen musste eine Systemreform das Leistungsniveau der gesetzlichen Pflichtversicherung schrittweise senken und das Umlagesystem durch verstärkte private Vorsorge entlastet werden. So wurde 2002 festgelegt, dass das Netto-Rentenniveau eines Durchschnittsverdieners, der 45 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, von seinerzeit 70 Prozent des Nettoeinkommens bis zum Jahr 2030 um 15 bis 20 Prozent abschmelzen wird. Die Untergrenze der Versorgung für diesen „Musterrentner“ soll bis zum Jahr 2020 nicht unter 46 Prozent und bis 2030 nicht unter 43 Prozent des letzten Nettoeinkommens sinken. Dies entspricht einer Versorgungslücke von über 50%. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass viele Beitragszahler in Deutschland keine 45 Jahre in die Rentenversicherung einzahlen. Akademiker mit einem späteren Berufsstart und vor allem Frauen verfügen oft über deutlich weniger Beitragsjahre und müssen daher mit wesentlich höheren Versorgungslücken rechnen. 2007 wurde zudem beschlossen das Renteneintrittsalter ab 2012 bis zum Jahr 2029 schrittweise auf 67 Jahre zu erhöhen. Das wird die Absenkung des Rentenniveaus tendenziell abmildern. Davon profitieren aber nur jene, die wirklich so lange arbeiten und entsprechend länger Beiträge zahlen. Wer weiterhin mit 65 Jahren in den Ruhestand will, muss dagegen erhebliche Abschläge einkalkulieren. Denn für jeden Monat, um den die Rente vor offiziellem Rentenbeginn in Anspruch genommen wird, wird die gesetzliche Rente um 0,3 Prozent gekürzt.  

Die Prüfung der Rentenlücke wird damit für jeden Bürger zu einem Pflichtprogramm. Gern helfen wir Ihnen bei der Bestandsaufnahme.

Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem 1x1 der Altersvorsorge.

Hier können Sie einen kostenfreien Beratungstermin beauftragen.