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Werte-Blog

Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

Multi-Strategie-Ansatz des FondsSecure im 3 Jahresvergleich

19. Januar 2016
von Andreas W. Korth
Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

Härtetest bestanden

Die langjährigen Anleger und Vermittler des FondsSecure Systematik werden sich erinnern: Ende 2012 haben wir die Anlagestrategie umgestellt, da das früher sehr erfolgreiche Trendfolgesystem aufgrund der politisch manipulierten Märkte insbesondere 2010 bis 2012 zu viele Fehlsignale geliefert hat.

Seitdem steuern wir den Fonds mit einem Multi-Strategy-Ansatz. Wie der Name sagt, nutzen wir mehrere unterschiedliche Teil-Strategien, um die Verwerfungen aus der aktuellen und vermutlich noch lange andauernden Nullzins-Politik, den immer rascher wechselnden Stimmungslagen sowie den steigenden Schwankungen an den Märkten beherrschen zu können mit dem Ziel, das Risiko zu begrenzen, gleichwohl aber auch Chancen zur Renditeerzielung zu nutzen. Wesentliche Kriterien sind dabei die fundamentalen Fakten (sowohl makro- wie mikro-ökonomisch, global und regional, bei Einzeltiteln auch die relevanten Unternehmens-Kennzahlen), Momentum und Relative Stärke, Nachhaltigkeit und die Geldpolitik der großen Notenbanken, ergänzt durch eine taktische Overlay-Strategie, mit der die Aktienquote bei Bedarf zeitnah zumindest teilweise abgesichert werden kann.

Diese Strategie praktizieren wir nun seit mehr als 3 Jahren – Zeit für eine Zwischenbilanz. Inwieweit sie funktioniert und sich für die Anleger bisher gelohnt hat, ist der nachfolgenden Performance-Tabelle zu entnehmen. Sie bildet die 1- und 3-Jahresergebnisse des FondsSecure Systematik und im Vergleich dazu der langfristig besten und beliebtesten flexiblen Misch- und Dachfonds ab, die aufgrund ihrer erfolgreichen Historie und starken Vertriebspower über große Fondsvolumina in 3stelliger Millionen- bzw. in Milliardenhöhe verfügen.

Chart_FS_Vergleich 3 Jahre

 (Quelle: FVBS)

Die Performance des FondsSecure Systematik wäre allerdings nicht ganz so gut ausgefallen, hätte die Fondsgesellschaft nicht im Vorgriff auf die im Laufe des 1. Halbjahres 2016 zu erwartende Entschädigungszahlung für den Madoff-Verlust in 2014 und 2015 bereits Teilbeträge als Forderung in das Fondsvermögen eingebucht. Ohne diese – sozusagen vorweggenommene – „Entschädigung“ stünde der FondsSecure in der Spalte 3 Jahre um 3-4 Plätze tiefer, aber immer noch weit oben und vor den allermeisten der besten und beliebtesten Mitwettbewerber. Überdies: Als der FondsSecure 2008 durch den Madoff-Verlust geschädigt wurde, hat sich kaum jemand dafür interessiert, dass die Performance im Krisenjahr 2008 ohne diesen Betrugsfall deutlich besser gewesen wäre. Letztendlich zählt eben, was unterm Strich steht, jetzt wie damals. Die Anleger und wir wurden sehr lange auf die Folter gespannt, viele glaubten nicht mehr an eine Entschädigung, aber jetzt zahlt sich die Geduld und unsere Beharrlichkeit sowie die unserer Kollegen aus. Wir glauben, dass in diesem Jahr endlich ein Schlussstrich unter diesen Mega-Betrugsfall gezogen werden kann, zumindest was unseren Fonds und die Entschädigung unserer Kunden betrifft.  Er hat uns alle geschockt und uns nun 7 lange Jahre auf das Intensivste beschäftigt, spätestens bis zum Jahresende werden alle FondsSecure-Anleger entschädigt sein, in Summe sogar zu 100% oder höher, sofern sie so viele Fondsanteile halten wie 2008 oder mehr. Dass von dieser Entschädigung auch Neuanleger profitieren, die von dem Schaden in 2008 nicht betroffen waren, mag als ungerecht empfunden werden, entspricht aber dem Grundsatz, der auch bei Aktieninvestments gilt: Kursgewinne stehen weder dem zu, der die Aktie nach dem Kursanstieg kauft noch dem, der sie besessen hat, als die Grundlagen für den späteren Kursanstieg gelegt wurden, sondern ausschließlich dem, der die Aktie zum Zeitpunkt des Kursanstiegs besitzt. Anders verhält es sich bei der über Deminor oder direkt beim Madoff-Victim-Fund in den USA beantragten Entschädigung, die direkt an die Anleger ausgezahlt werden wird, unabhängig davon, ob die Fondsanteile noch gehalten werden. Die Rückflüsse aus diesem „Topf“, mit deren Auszahlung wir nicht vor dem 4. Quartal 2016 rechnen, werden jedoch den weit geringeren Anteil der Gesamtentschädigung ausmachen.

Den Anlegern und Vermittlern, die unserem Fonds trotz der schwierigen Phasen in 2008 und 2011-2012 treu geblieben sind, möchten wir an dieser Stelle herzlich danken. Wir freuen uns, 3 Jahre nach der Strategieumstellung feststellen zu können, dass sich diese Treue ausgezahlt hat und Sie sich in ihrer Entscheidung bestätigt sehen können.

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