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Marktbericht März 2026: Ölkrieg sorgt für Unsicherheit

16. März 2026
von Andreas W. Korth

Unser Blick auf das aktuelle Börsenumfeld / Marketinginformation zu den Strategiedepots Verantwortung –

1. Der Blick zurück auf den Jahresstart:

Nach einem leicht optimistischen Start in das Jahr haben die Börsen mit dem Ausbruch des Iran Kriegs die Gewinne abgegeben. Die Aktienmärkte der Regionen mit einer höheren Abhängigkeit vom Öl aus dem Nahen Osten haben mit den starken Anstiegen des Ölpreises auf Jahressicht ins Minus gedreht.
Der Goldpreis ist im laufenden Jahr immer noch deutlich im Plus. Die Schwankungen nehmen allerdings auch hier deutlich zu und spiegeln die allgemeine Nervosität an den Kapitalmärkten wider.
Die steigenden Ölpreise und die Auswirkungen der US Zölle fachen die Sorgen um einen Anstieg der Inflation wieder an. Dies bringt auch die Rentenmärkte unter Druck. Anstelle von weiteren Zinssenkungen müsste bei einer Fortsetzung des Irankriegs nun eher mit Zinssteigerungen gerechnet werden.

2. Der Blick auf unsere Strategien:

Basierend auf einem stabilen Signal von unserem Risikomanagementsystem CaraAI sind unsere Strategien zunächst mit einem übergewichteten Aktien- und Goldquoten in das neue Jahr gestartet. In Verbindung mit einer immer noch hohen Goldquote hat dies den Strategien vor allem im Januar geholfen, gegenüber dem Markt einen Vorsprung zu erwirtschaften.

Im Februar gab es erste Warnsignale, so dass die hohe Aktienquote bereits leicht reduziert wurde. Alle Strategien konnten daher in den ersten zwei Monaten ihren jeweiligen Vergleichsmaßstab deutlich übertreffen.

Quelle Reuss Private, Morningstar. Stand 31.02.2026, Alle Angaben zur Wertentwicklung berücksichtigen das durchschnittlich vereinbarte Vermögensverwaltungsentgelt. Frühere Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Wertentwicklung. Auflagedaten und Benchmarks:
Safe Depot Verantwortung:
01.02.2016, 100% – Euribor 12 Monate
Solid Depot Verantwortung:
01.03.2016, 100% – Mischfonds Flexible Allokation – Global
Dynamik Depot Verantwortung:
01.04.2016, 25% Mischfonds Flexible Allokation – Global / 75% Mischfonds Aggressive Allokation – Global
Offensiv Depot Verantwortung:
18.10.2019, 25% Mischfonds Flexible Allokation – Global / 75% Mischfonds Aggressive Allokation – Global
StockUp Depot
01.08.2023, 100% Mischfonds Aggressive Allokation – Global

3. Der Blick nach vorn:

Derzeit stehen Märkte vollständig im Bann des Ölpreises. Steigt das Öl an, fallen die Kurse von Aktien und Rentenpapiere. Fällt der Ölpreis, atmen die übrigen Kurse erleichtert auf.
Dieser enge Zusammenhang macht deutlich, wie stark die Entwicklung im Nahostkrieg die Entwicklung an den Börsen diktiert. Insgesamt war der Rücksetzer an den Börsen seit Ausbruch des Krieges noch überschaubar: Die Verluste betragen z.B. beim Dax gerade 5% und sind in den USA noch geringer. Die vergleichsweise moderate Reaktion der Märkte beruht vor allem auf der Hoffnung, dass Trump diesen Krieg schnell wieder beendet und danach das Öl genauso wieder fließt wie vor dem Krieg.
Doch es mehren sich Zweifel, ob der Frieden in dieser Region so einseitig von den Amerikanern verhängt werden kann, wie vorher der Krieg. Die iranische Regierung ist sich der Tatsache bewusst, dass sie an der Meerenge von Hormus die Welt in Geiselhaft nehmen kann. Von daher könnte der Preis für einen „Frieden“ für Donald Trump höher sein, als es ihm lieb ist.
Schon jetzt zeigt das Wachstum in den USA erste Schwächesignale. Ein dauerhaft höherer Ölpreis und höhere Inflationsrisiken könnten den erhofften Aufschwung durch das Trumpsche Konjunkturprogramm abwürgen. Dabei sind auch die Rentenmärkte aktuell von Sorgen geprägt: Durch die Entscheidung des obersten Gerichtshofs in den USA, dass die Erhebung der Zölle durch den Präsidenten nicht rechtmäßig war, könnten erheblichen Rückforderungen auf den ohnehin schon hoch verschuldeten amerikanischen Staat zukommen.
Weitere Unsicherheiten gehen derzeit von den ungeregelten Kreditmärkten aus. „Private Credits“ haben sich in den letzten Jahren als neues „Mode-Thema“ für die Fondsindustrie vor allem in den USA entwickelt. Unter dieser Bezeichnung geben Fonds auch solchen Unternehmen Kredite, denen die Geldaufnahme bei Banken oder am Kapitalmarkt verwehrt ist. Die Kreditrisiken tragen die Anleger, die Provisionen landen bei den Fonds. Diese Art von Geschäftsmodell gab es mit Immobilienkrediten vor rd. 20 Jahren und die meisten Leser:innen wissen noch, wohin diese Form der Kreditvergabepraxis gemündet hat.
Noch ist das Vertrauen in diese Fonds nur angekratzt, je schwieriger die Wirtschaftslage in den USA wird, desto eher baut sich hier zusätzliches Risikopotenzial auf.
Diese Unruhe ist unserem Risikomanagementsystem CaraAI nicht verborgen geblieben. Wir haben daher in den letzten 14 Tagen die Aktiengewichtung in unseren Strategien weiter reduziert. Diese hohe Flexibilität zeichnet unsere Verwaltungsmandate aus – und viele der vermögensverwaltenden Fonds auf unserer Empfehlungsliste.

Wenn Sie mir mehr darüber erfahren wollen, wie CaraAI uns in der täglichen Arbeit unterstützt und wie wir auf die weitere Marktentwicklung schauen, empfehlen wir die Teilnahme an den aktuellen Live Webinar unter der Überschrift: „KI und die Börse“ am
Mi, 13.05.2026 um 18.00 Uhr
Melden Sie sich gern mit diesem Link oder per E-Mail zu diesem spannenden Webinar an:
Wer seine Anlagestrategie langfristig ausrichtet, sollte trotz dieser Nachrichtenlage den Mut nicht verlieren. Nicht jedes Warnsignal aus unserem System muss einen Börsencrash zur Folge haben und sehr häufig hat Herr Trump mit einem Tweet die Nachrichtenlage und die Stimmung an den Märkten drehen können. Mit langfristiger Perspektive und bei entsprechender Risikotragfähigkeit sehen wir in den Aktienmärkten in Verbindung mit Goldinvestments weiterhin das größte Potenzial, um das Vermögen nach Inflation und Steuern real zu vermehren.

Hennef, 15.03.2026
Andreas W. Korth

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Stand: November 2025

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